SCREEMIK 2

Screening der Erstsprachfähigkeit bei Migrantenkindern
Computergestütztes Verfahren zur Feststellung des
Sprachstandes in der Erstsprache bei Kindern mit
Migrationshintergrund
 (Russisch-Deutsch, Türkisch-Deutsch)

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Dr. Lilli Wagner: Kurzprofil

Dr. Lilli Wagner studierte von 1994 bis 1999 Sprachheilpädagogik an der Universität zu Köln und promovierte dort anschließend zum Dr. paed.

2000-2002 Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln sowie als Sprachheilpädagogin in einer mehrsprachigen sprachtherapeutischen Praxis in Köln.

Von Juli 2002 bis Januar 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sprachheilpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an dem dort angebundenen Forschungsinstitut für Sprachtherapie und Rehabilitation im Bereich Mehrsprachigkeit.

Seit November 2007 Tätigkeit als Sprachheilpädagogin am Diakoniewerk München-Maxvorstadt sowie Fortbildungstätigkeit von Sprachheilpädagogen, Logopäden, Lehrern, Erzieherinnen etc. zum Themengebiet Mehrsprachigkeit.

Veröffentlichungen:

Grohnfeld, M., Hofbauer, C., Hoffmann, T. & Wagner, L.: Diagnostik- und Beratungsangebot für sprachbeeinträchtigte Menschen. Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Berufsbildungswerk Leipzig und der Ludwig-Maximilians-Universität München. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 57(2006)11, 427-433.

Grohnfeldt, M., Triarchi-Herrmann, V., Wagner, L. (Hrsg.): Mehrsprachigkeit als sprachheilpädagogische Aufgabenstellung. Würzburg: edition von freisleben.

Jedik, L.: Hilfen für Aussiedlerfamilien und ihre Kinder. In: Die Sprachheilarbeit 45(2000)3, 98-99.

Jedik, L.: Zweisprachigkeit und Migration. In: Grohnfeldt, M. (Hrsg. ): Lehrbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie, Bd. 2. Erscheinungsformen und Störungsbilder. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart/Berlin/Köln 2001, 138-150.

Jedik, L.: Die russlanddeutsche Migration in der Sprachbehindertenpädagogik. Geschichtlich-theoretischer Hintergrund und praxisrelevante Forschungsergebnisse für das Sprachbehindertenpädagogische Handlungsfeld durch konfrontierende Sprachanalyse. Shaker Verlag Aachen 2002.

Jedik, L.: Spezifische Sprachentwicklungsstörungen im Jugendalter: Darstellung des im Rahmen einer Untersuchung verwendeten Diagnostikinventars. In: Grohnfeldt, M. (Hrsg. ): Spezifische Sprachentwicklungsstörungen. Festschrift zum 60. Geburtstag von Dr. F. M. Dannenbauer. Edition von Freisleben, Würzburg 2003, 124-140.

Jedik, L.: Sprachstörung oder mangelnde Deutschkenntnisse? Perspektiven für Diagnostik und Therapie. In: Kinderärztliche Praxis. Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin 74(2003)4, 239-245.

Jedik, L.: Fragen der Diagnostik und spezifischen Förderung bei der Berufsbildung sprachgestörter Jugendlicher. In: Grohnfeldt, M. (Hrsg. ): Lehrbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie, Bd. 5. Bildung, Erziehung und Unterricht. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart/Berlin/Köln 2004, 366-374.

Jedik, L.: Anamnesebogen für zweisprachige Kinder. Mappe A: Deusch-Russisch, Deutsch-Polnisch, Deutsch-Griechisch, Deutsch-Serbokroatisch, Deutsch-Englisch; Mappe B: Deutsch-Türkisch, Deutsch-Italienisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Arabisch, Deutsch-Französisch. Edition von Freisleben, Würzburg 22006.

Wagner, L.: Zur Arbeit mit russischsprachigen Aussiedlerfamilien. Entwicklung und Anwendung eines Screeningverfahrens. In: Grohnfeldt, M., Triarchi-Herrmann, V. & Wagner, L. (Hrsg. ): Mehrsprachigkeit als sprachheilpädagogische Aufgabenstellung. Edition von Freisleben, Würzburg 2005, 73-90.

Wagner, L.: Zwischenbericht zum Stand des DIBAS-Projektes. Diagnostik- und BeratungsAngebot für Menschen mit Sprachbehinderung. Sonderpädagogik in Bayern 2(2005), 41-43.

Wagner, L.: Computergestütztes Screening der Erstsprachfähigkeit von Migrantenkindern –SCREEMIK. In: Forum Logopädie 6(2006)11, 22-27.

Wagner, L.: SCREEMIK Version 2. Screening der Erstsprachfähigkeit bei Migrantenkindern Russisch-Deutsch, Türkisch-Deutsch. Manual und CD-Rom. Eugen Wagner Verlag, München 2008.

Wagner, L.: Screening der Erstsprachfähigkeit bei Migrantenkindern – SCREEMIK2 als differenzialdiagnostisches Abgrenzungsmittel für russisch-deutsche und türkisch-deutsche Kinder. Die Sprachheilarbeit 2(2010)55, 54-64.